Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Auf ins Wahlkreisbüro: Fünf Gründe für Ihr Gespräch mit dem Abgeordneten

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Foto: Freepik (Ausschnitt)

Und es lohnt sich doch: Die fünf wichtigsten Gründe, weshalb wir nicht aufhören sollten, unsere Abgeordneten auf Ehe und Familie anzusprechen.

Vor wichtigen Abstimmungen oder Entscheidungen in den Parlamenten ruft das Aktionsbündnis DemoFürAlle häufig dazu auf, Bundes- oder Landtagsabgeordnete zu via E-Mail oder Telefon zu kontaktieren oder sie im Wahlkreisbüro zu besuchen. Manche Bürger fragen daraufhin: Lohnt sich das überhaupt? Ist es nicht Zeitverschwendung, zu versuchen, Abgeordnete zu überzeugen? Wir sagen, es gibt fünf gute Gründe, es zu tun.

Abgeordnete vertreten uns

Die Abgeordneten sind „Vertreter des ganzen Volkes“ (Art. 38 Abs. 1 GG) und beschließen Gesetze, die Familien unmittelbar betreffen. Es ist daher völlig normal, dass sich Bürger mit ihren Anliegen an die Abgeordneten wenden. Es ist als Wähler und Steuerzahler sogar ihr gutes Recht. Die Abgeordneten sind für das Volk da, nicht umgekehrt.

Abgeordnete wissen nicht alles

Die Abgeordneten kennen nicht alle Fragen, Sorgen, Wünsche etc. der Bürger. Sie wissen nicht über jedes Thema Bescheid, das die Menschen bewegt. Vor allem dann nicht, wenn es nicht in den Medien präsent ist. Gerade die Interessen der Familie werden häufig vergessen. Wir müssen die Abgeordneten darauf aufmerksam machen. In der Regel braucht es mindestens drei Bürger, die sich zu einem konkreten Thema an ihren Abgeordneten wenden, damit dieser es auf dem Schirm hat.

Abgeordnete brauchen gute Einflüsse

Beinahe täglich wenden sich NGOs, Unternehmen, Verbände, Stiftungen etc. an Abgeordnete, um diese für ihre Sache zu gewinnen. Gerade die LSBT-Lobby ist hier auf nationaler und internationaler Ebene sehr aktiv, gut vernetzt und finanzstark. Hinzu kommt, dass ihre Themen in vielen Medien, Verlagen, Universitäten etc. dauerhaft präsent sind. Bürger müssen diesen ideologischen Einflüssen etwas entgegensetzen, indem sie sich bei ihren Abgeordneten für Ehe und Familie stark machen und echten Druck „von unten“ aufbauen.

Abgeordnete brauchen Argumente für ihre Fraktion

Viele Abgeordnete, die Ehe und Familie bereits positiv gegenüber stehen, haben wenig Rückhalt in ihrer Fraktion. Wenn in den Fraktionssitzungen kontroverse Themen diskutiert werden, sind sie häufig in der Unterzahl. Es ist daher umso wichtiger, dass sie sich in ihrer Argumentation auf möglichst viele Bürger stützen können, die sich zu diesem Thema an sie gewandt haben. Je mehr Bürger dabei aus dem eigenen Wahlkreis kommen, desto besser.

Abgeordnete sollen Widerstand spüren

Natürlich kann man oft die Position eines Abgeordneten bereits vor dem Gespräch aufgrund früherer Aussagen erahnen. Aber selbst wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass er sich für Ehe und Familie einsetzen wird, lohnt sich das Gespräch. Zum einen kann sich seine Haltung durch sachliche und fundierte Argumente ändern. Zum anderen sollen auch ideologisierte Abgeordnete spüren, dass es Widerstand gegen die stetige Abschaffung der Familie gibt.

So weit, so gut. Aber wie führt man eigentlich ein effektives Abgeordnetengespräch? Dafür haben wir einen kurzen und praktischen Leitfaden erstellt, der sich zwar auf das Thema „Kinderrechte“ bezieht, aber leicht auf jedes andere Anliegen angewandt werden kann.

Zu guter Letzt ein wertvoller Tipp von dem berühmten Soziologen Max Weber: „Die Politik ist ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.“ Kurz gesagt, es braucht vor allem Geduld und Beharrlichkeit. Grundlegende politische Veränderungen geschehen nicht über Nacht. Aber das Familienwohl wieder in den Mittelpunkt der Politik zu rücken, ist jede Mühe wert.

2 thoughts on “Auf ins Wahlkreisbüro: Fünf Gründe für Ihr Gespräch mit dem Abgeordneten

  1. „Meine“ lokale Abgeordnete der SPD hat mir ihre Haltung zum Thema „medizinisch erzwungene Behandlung, z.b. Zwangsimpfung von Kindern“ so erklärt (sinngemäß, nicht wörtliche Rede):

    „Klar kann der Staat fachlich falsche Entscheidungen treffen“ – soweit stimmt sie mir zu. Aber auch die Eltern können falsche Entscheidungen treffen, und Behörden traut sie mehr Kompetenz zu als den Eltern. Deshalb findet sie richtig, dass der Staat mehr über die Kinder entscheidet und die Eltern weniger.
    (Anm: Die Abgeordnete ist eine junge, kinderlose Frau.)

    Hier traf ich auf eine Weltanschauung, die von meiner doch stark abweicht. Selbst wenn es stimmen sollte, dass unsere Behörden im Schnitt kompetenter als die Eltern sind und immer frei von Interessen Dritter agieren – was erst noch zu beweisen wäre – selbst dann möchte ich vom Staat guten Rat, nicht aber Zwang. Das ist meine Vorstellung von Freiheit und Demokratie.

    Bin ich altmodisch ? Nicht sozialistisch genug ? Egoistisch, vielleicht weil wir Kindergeld kassiert haben, trotzdem unsere Kinder aber in mancher Hinsicht nicht dem Staat überlassen möchten ? Die Abgeordnete hat mich in diesem Punkt nicht erfolgreich überzeugt – ich sie aber auch nicht.

    Auf welche Arten hätten wir weiter diskutieren und vielleicht doch eine Annäherung unserer Meinungen erzielen können ?

    • Das ist eine ideologische Diskrepanz – würde ich sagen.
      Diese Ansicht, dass der Staat kompetenter im Umgang mit z.B. Kindern ist, hängt einfach mit der Schulpflicht zusammen.
      Und die stammt ja mehr oder weniger aus der Nazizeit…
      Ähnlich ist es z.B. in zwischen auch mit der WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) !
      DIE bestimmen und definieren, was, und auch ab wann, krank ist (z.B. Verliebtheit) – und das für die ganze Welt.
      Auch ob man z.B. krank und daher nicht arbeitsfähig ist, bestimmt der/ein Arzt – und nicht der Mensch/Patient selber (ähnlicher Sachverhalt).