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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Internationale Transgender- und LSBT-Lobby plant Abschaffung des Elternrechts

8 Kommentare

Unter dem Radar die Eltern entrechten: Ein neues Dokument offenbart, wie die internationale Transgender- und LSBT-Lobby ohne öffentliche Aufmerksamkeit Gesetze ändern will, damit Minderjährige auch ohne Zustimmung ihrer Eltern ihr Geschlecht ändern können.

Der Leitfaden „Only adults? Good practices in legal gender recognition for youth“ wurde im November 2019 veröffentlicht und soll Transgender- und LSBT-Gruppen in Europa dabei helfen, ihre Lobbyarbeit zu verbessern. Im Fokus des Dokuments stehen gesetzliche Vorhaben, durch die Minderjährige die rechtliche Definition ihres Geschlechts ändern können, ohne dabei das Einverständnis von Erwachsenen wie ihren Eltern oder Ärzten zu benötigen.

Mehrfach wird im Text behauptet, dass nur durch diese vollständige gesetzliche „Selbstbestimmung“ „Transgender-Jugendliche“ weniger diskriminiert oder belästigt würden. Der Autor des Vorwortes (Seite 6) hofft daher, dass der vorliegende Leitfaden zu einem „wirkungsvollen Werkzeug für Aktivisten und NGOs“ wird, um diese Gesetze in ihren Ländern ändern zu können.

Die politischen Forderungen

Die Autoren listen zunächst mehrere Beispiele für Gesetze und Regelungen auf internationaler und nationaler Ebene auf, die aus ihrer Sicht notwendig für die Durchsetzung von „Transgender-Rechten“ sind. Beispielsweise fordern sie die Abschaffung eines Mindestalters für die rechtliche Änderung des Geschlechts oder die vollständige rechtliche Anerkennung einer selbst definierten geschlechtlichen Identität (Seite 12 bis 16). Die Voraussetzung einer medizinischen Untersuchung oder der Diagnose einer Geschlechtsdysphorie lehnen die Autoren ab (Seite 17). Der größte Teil des Leitfadens besteht anschließend in einer Analyse der Gesetzgebung mehrerer europäischer Länder im Hinblick auf die rechtliche Situation von „Transgender-Minderjährigen“.

Das Elternrecht soll abgeschafft werden

Das natürliche Recht der Eltern auf die Erziehung der eigenen Kinder wird von den Autoren des Leitfadens nicht anerkannt. So fordern sie beispielsweise, dass der Staat gegen Eltern vorgehen muss, wenn diese die „freie Entwicklung der Identität einer jungen Trans-Person“ behindern (Seite 14). Sie schreiben zudem, dass die Erfordernis elterlicher Zustimmung für eine rechtliche Änderung des Geschlechts für Minderjährige „restriktiv und problematisch“ sein kann (Seite 16).

Mehrfach taucht das Prinzip des „Kindesinteresses“ („best interest of the child“) auf, jedoch nie im Zusammenhang mit den eigenen Eltern oder der Familie. Stattdessen heißt es, dass der Staat bzw. „öffentliche Institutionen“ (Seite 13, 15) die Anwendung dieses Prinzips gewährleisten sollen, was de facto bedeutet, dass der Staat auch bestimmt, was im Kindesinteresse liegt und was nicht. Die Eltern sollen hier scheinbar kein Mitbestimmungsrecht haben.

In diesem Sinne ist auch das „Recht auf Gehör“ (Seite 13) zu verstehen, was auch im aktuellen „Kinderrechte“-Gesetzentwurf der Bundesjustizministerin Christine Lambrecht als „Anspruch auf rechtliches Gehör“ zu finden ist. Eine weitere auffällige Parallele zu den Befürwortern einer Aufnahme von „Kinderrechten“ ins deutsche Grundgesetz ist, dass diese ebenso mit den „Rechten und Interessen des Kindes“ argumentieren, während sie gleichzeitig die Eltern, welche die natürlichen Vertreter der Rechte und Interessen ihrer Kinder sind, ins Abseits drängen.

Die Taktiken der NGOs

Der Leitfaden gibt den LSBT-Organisationen elf Empfehlungen für ihre Kampagnen (Seite 18 bis 21). Unter anderem sollen sie die Jugendorganisationen von Parteien überzeugen, die Menschenrechte für ihre Argumentation nutzen, mit anderen LSBT-Organisationen kooperieren und vorsichtig vor gesetzlichen Kompromissen sein. Besonders erhellend sind jedoch die folgenden drei Hinweise des Leitfadens:

Schneller sein als Regierung und Medien: Die NGOs sollen am besten noch vor Beginn eines Gesetzgebungsverfahrens eingreifen und vor der Regierung ein eigenen „progressiven“ Gesetzentwurf veröffentlichen. Auf diese Weise könnten sie die „Agenda der Regierung“ und deren Gesetzentwurf viel deutlicher formen. Außerdem sollen sie möglichst früh die Medien für ihre Kampagne „sensibilisieren“, sodass diese das Gesetzgebungsverfahren nicht „negativ beeinflussen“.

An beliebte Reform anknüpfen: Um die Erfolgschancen zu erhöhen, sollen die NGOs ihre Kampagne mit einer aktuellen Reform verbinden, die im Allgemeinen mehr positiven Zuspruch in Politik, Medien und Gesellschaft erfährt. Als Beispiel nennen sie die „Ehe für alle“. Diese Vorgehensweise würde die Inhalte ihrer Kampagne schützend verhüllen („a veil of protection“).

Zu viel Öffentlichkeit vermeiden: Damit kein Widerstand gegen die Kampagne entsteht, soll die Medienberichterstattung und Wahrnehmung in der Öffentlichkeit insgesamt niedrig sein. Am Beispiel von Kampagnen in Irland und Norwegen empfehlen die Autoren, direkt die Politiker zu überzeugen. Somit soll die Position der Partei von innen verändert werden anstatt von außen durch große Medienkampagnen an die Partei herangetragen zu werden.

Hinter dem Leitfaden: Eine NGO, eine Stiftung, eine Kanzlei

Der Leitfaden wurde herausgegeben von IGLYO, Thomson Reuters Foundation und Dentons:

Die International Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer & Intersex (LGBTQI) Youth and Student Organisation (IGLYO) ist ein Dachverband für über 95 LSBT-Organisationen in über 40 Ländern. Zu den Mitgliedern gehören auch das deutsche Jugendnetzwerk Lambda e.V. und die österreichische „Homosexuelle Initiative Wien“. Finanziert wird IGLYO laut eigenen Angaben durch die Europäische Union, den Europarat, die European Youth Foundation und das Niederländische Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft.

Die Thomson Reuters Foundation ist die Stiftung von Thomson Reuters Corporation, einem der weltweit größten Medienunternehmen. Die Stiftung legt in ihrer Arbeit auch einen Fokus auf LSBT-Themen wie beispielsweise die Ausbreitung der „Ehe für alle“.

Dentons ist laut eigenen Angaben das nach Zahl der Anwälte weltweit größte Anwaltsnetzwerk. Die Büros von Dentons in Paris, Brüssel und London erstellten das „Only Adults?“-Dokument in Zusammenarbeit mit mehreren internationalen Partner-Kanzleien. Laut einer Pressemeldung von Dentons ist dieses Projekt Teil einer seit 2018 bestehenden und fortlaufenden Kooperation mit IGLYO.

Die politische Sprengkraft dieses Leitfadens besteht vor allem darin, dass drei große internationale, zum Teil staatlich finanzierte Organisationen der LSBT-Lobby dabei helfen, Eltern ihr Mitspracherecht bei tiefgreifenden Änderungen im Leben ihres minderjährigen Kindes zu entziehen. Darüber hinaus sollen diese großen gesetzlichen Änderungen am besten gar nicht von den Medien und der Öffentlichkeit beachtet werden, weil dies sonst zu Kritik und Widerstand führen könnte.

8 thoughts on “Internationale Transgender- und LSBT-Lobby plant Abschaffung des Elternrechts

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  2. Darf ich diesen text verwenden (unter Quellenangabe?)

  3. Und wieder hat der Mensch mit dem ausgeprägten Verfolgungswahn zugeschlagen!
    Ich befürchte, dass dieser Mensch verrückt ist, der diese Artikel schreibt.
    Outen Sie sich doch endlich.
    Es ist alles bösartig, was Sie schreiben.
    Normalerweise dürfte man auf Ihre Äußerungen gar nicht reagieren,
    Ich tue es trotzdem, um den Mitlesern zu dokumentieren, dass Sie wohl irre sind.
    Sie, der Schreiber sind unaufgeklärt, verklemmt und pervers!!!
    Es gibt weder „Taktiken“, noch wird Elternrecht „ausgehebelt“.
    Sie befriedigen sich mit Ihren Behauptungen und Unwahrheiten!
    Das ist pervers – begeben Sie sich in ärztliche Behandlung!!
    Birger Johnson Lüneburg

    • Ja, Birger Johnson Lüneburg.
      Ihre geistige „Reife“ kann man nur als unterdurchschnittlich bezeichnen. Lesen sie halt mal die
      einschlägigen Ergüsse LSBT-Lobby. Wer dann immer noch nicht schnallt, wo das hinausläuft,
      dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    • Hallo Birger Johnson,

      leider schlagen Sie sich mit Ihren eigenen Worten selbst, denn Ihr Kommentar lässt nichts als Haß erkennen.
      Die Methoden der NGO`s werden aus ihren eigenen Dokumenten heraus klar beleuchtet, dies hat nichts mit Verfolgungswahn oder gar Perversität zutun.
      Kinderrechte in der Verfassung, als extra-Rechte, losgelöst von den Eltern, sind in der Tat eine äußerst gefährliche Waffe.
      Selbst wenn Sie annehmen, daß wir die besten Politiker mit den edelsten Absichten aller Zeiten haben und NGO`s diese auf noch höheres Niveau heben,
      bleibt immer die Gefahr, dass einmal weniger edle Politiker ans Ruder kommen und dann genauso die Gesetzesgrundlage in der Hand hätten um gewaltsam
      lauter kleine Hitler heranzuziehen.
      Aufgabe des Grundgesetzes war und ist es eben den Bürger und die Familie vor diesem falschen Zugriff des Staates zu schützen.
      Wir wollen keine faschistische und auch keine chinesische Erziehung des gesamten Volkes. Auch keine andere ideologische Einheitserziehung.
      Deshalb gehört die Erziehung in die Hand derer, denen sie auch von Natur aus zusteht, in die Hand der natürlichen Eltern.
      Staatlicher Zugriff legitimiert sich allein bei völligem Versagen der Eltern.
      Eltern denken nicht uniform und gewährleisten somit den höchsten Grad an Vielfalt in der Gesellschaft.

      Denken Sie bitte darüber nach
      Mathias Schaebs

  4. Das Minderjährige gegen den Willen der eltern ihr Geschlecht umwandeln dürfen finde ich falsch! Aber das Eltern zu viel über ihre Kinder bestimmen dürfen finde ich schon, zum Beispiel das sie Auf Antrag ihrer Eltern zum Aufgeben der deutsche Staatsbürgerschaft gezwungen werden können ist falsch! (Paragraph 19 stag) Kinder und Jugendliche sölten bei allen Entscheidungen die sie betreffen einfach ein altersgemäßes Mitbestimmungsrecht haben und vieleicht kleiner Entscheidungen auch selbst treffen können.

  5. Ja, diese internationale Transgender- und LSBT-Lobby schafft sogar das Menschenbild Gottes an sich ab !

    „Die NGOs sollen am besten noch vor Beginn eines Gesetzgebungsverfahrens eingreifen und vor der Regierung ein eigenen „progressiven“ Gesetzentwurf veröffentlichen.“

    Ja genau so haben sie es mit dieser “Homo-Ehe“ (Ehe für alle) gemacht – in dem Fall mit Hilfe der evangelischen Landeskirche in Deutschland.

    Die/unsere evangelische Landeskirche (EKD) hat sich mal wieder von politischen Kräften missbrauchen lassen. So hat sie im Jahre 2014 mit Hilfe hanebüchenen theologischen “Klimmzügen“ ein sogenanntes neues Familienpapier (Positionspapier) entworfen, wo sie diese “Ehe für alle“ theologisch legitimiert haben.
    Im Jahre 2016 begannen die EKD dann offiziell mit den Trauungen von gleichgeschlechtlichen Paaren – ein Jahr vor der letzten Bundestagswahl, wo Frau Merkel dann auf ihre ganz spezielle “Hohepriesterlich-diplomatische“ Art den Weg für die Akzeptanz der “Homo-Ehe“ von der Bundesregierung frei gemacht hat.
    Kurz vor der Bundestagswahl 2013 (!) hat Frau Merkel noch Bedenken gegenüber ein “Adoptionsrecht für alle“ gegenüber LSBT-Aktivisten geäußert.
    Dieses “Adoptionsrecht für alle“ war nämlich damals die Forderung !
    Frau Merkel hat abgelehnt – und erzielte mit ihrer Partei sage und schreibe 41,5 % an Wählerstimmen !!
    Da nun die LSBT-Lobby erkannte, dass diese sog. “eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Lebenspartner“ als rechtliche Grundlage für ihre Ziele immer noch nicht reicht, haben sie die Frau Merkel gleich nach der Wahl 2013 erst mal zu einem gut verdienenden Lesbenpärchen geschickt, und sie davon überzeugt, dass es deren Kindern da “sehr gut geht“.
    Außerdem haben sie dann die EKD “in die Spur geschickt“ die Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren ein zu führen.

    „Wollt Ihr den totalen Krieg ?“ war gestern !
    „Wollt Ihr die totale sexuelle Freiheit ?“ is also heute !

    Hier mal die Stellungnahme der EKD-Synode (Positionspapier DS 18) zu dem Thema:
    4. Fazit
    Die voranstehenden Überlegungen machen deutlich, dass das Problemfeld Trauung und/oder Segnung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften Grundfragen evangelischer Lebensführung berührt. Nimmt man die hier vorgetragenen Argumente ernst, so spricht nach unserer Auffassung erstens nichts gegen die Möglichkeit einer am Maßstab des biblischen Liebesgebotes gelebten Praxis homosexueller Beziehungen. Zweitens ist von deren ethischer Gleichwertigkeit mit heterosexuellen Partnerschaften auszugehen. Und drittens gibt es gute theologische Gründe für eine liturgisch gleichförmige Gestaltung von Gottes Zuspruch und Segen über auf Dauer angelegte und rechtlich verbindlich geschlossene homosexuelle Partnerschaften.
    Zitat Ende.

    Mein Fazit:
    Die EKD verwechselt hier Liebe ganz einfach mal mit Unzucht !
    Bibelstellen über Definitionen von Unzucht will ich jetzt hier nicht auch noch auflisten.
    Ah – naja – eine vielleicht doch noch: Römer 1; Verse 18-32.
    Na ja, und dann vielleicht noch das letzte Wort Jesu zu dem ganzen Thema: Markus 10; Verse 6-8.

    • Die katholische Kirche betreibt Wahlkampf im US-Bundesstaat Minnesota: John Nienstedt, der Erzbischof von St. Paul and Minneapolis, hat seine Anhänger aufgefordert, bei einem Volksentscheid für ein Verbot der Homo-Ehe zu stimmen, da gleichgeschlechtliche Hochzeiten so falsch seien wie die Tötung eines Menschen.

      In einem Brief an die Gläubigen erklärte Nienstedt, die Kirche müsse bei diesem Thema „die Wahrheit mit Liebe“ sagen: „Unser Versuch, den unabänderbaren Plan Gottes für die Ehe zu verteidigen, ist keine Kampagne gegen irgend jemanden. Wir wollen nur die Wahrheit über die Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau verbreiten“, so Nienstedt. Er verglich schwul-lesbische Hochzeiten mit Mord: „In Wahrheit dürfen wir die Ehe nicht neu definieren, genauso wenig wie wir menschliches Leben nehmen dürfen. Denn Gott hat sowohl das Leben erschaffen als auch die Ehe.“

      Im Bundesstaat Minnesota wird Anfang November über ein Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung abgestimmt. Zwar ist bereits jetzt die gleichgeschlechtliche Eheschließung per Gesetz verboten, allerdings argumentieren die Befürworter des Verfassungszusatzes, dass ein Gesetz zu leicht von Richtern ausgehebelt werden könnte. Das Referendum wurde nach dem Wahlsieg der von der Tea Party dominierten republikanischen Partei im Parlament beschlossen.