Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

18 Kommentare

Am 1. September wählen Sachsen und Brandenburg einen neuen Landtag. Als Aktionsbündnis DemoFürAlle haben wir die Spitzenkandidaten der Parteien deshalb nach ihrer Haltung zu einigen familien- und bildungspolitischen Standpunkten befragt. Hier sind die Ergebnisse.

Am Sonntag werden in Sachsen und Brandenburg die Landtage für die nächsten fünf Jahre neu gewählt und bereits jetzt zeichnen sich drastische Veränderungen in der Verteilung der begehrten Sitze ab. Neben innerer Sicherheit, Strukturwandel und Migration spielten Familien- und Bildungspolitik im Wahlkampf eher eine untergeordnete Rolle. Gleichwohl wird der Wahlausgang wesentliche Auswirkungen auch auf die Familien haben.

Welche Positionen vertreten aber die einzelnen zur Wahl stehenden Parteien? Um das herauszufinden, haben wir Wahlprüfsteine mit familien- und bildungspolitischen Fragen an die Spitzenkandidaten von acht Parteien geschickt und sie gebeten, dazu Stellung zu nehmen.

Die ausführlichen Antworten der Parteien können Sie hier (Sachsen) und hier (Brandenburg) lesen.

Eine schematische Übersicht aller erhaltenen Antworten finden Sie hier:

Klarstellung: DemoFürAlle ist ein überparteiliches Bündnis. Wir geben keine Wahlempfehlung ab. Unsere Wahlprüfsteine dienen allein der Orientierung über die familienpolitischen Positionen der verschiedenen Parteien.

18 thoughts on “Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

  1. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“. Nur in Ehe und Familie wird Leben geboren und entfaltet sich Leben. Nur durch Ehe und Familie können Gesellschaften wachsen und gedeihen, Ehe und Familie sind der Zellkern jeder Gesellschaft und jeder gesunden Entwicklung. In einer Ehe unter Homosexuellen wird kein Leben geboren, kann kein Leben entstehen, kann kein freies Leben sich entfalten. Die Ehe unter Homosexuellen ist eine tote Ehe – und nicht einer von denen, die für die Ehe unter Homosexuellen, also für eine „tote Ehe“ stimmten, hätten je das Licht der Welt erblickt, wenn das wofür sie stimmten allgemeine Wirklichkeit wäre. Allein dieser Gedanke, dass im Paralment mehrheitlich Personen abstimmen, die sich durch diese Abstimmung selbst das Leben absprechen, ist ein dermaßen historisches Ereignis, das es auf ewig als tödliche Bedrohung in die Analen der Weltgeschichte eingeschrieben werden muss.

  2. Sie könne ja für richtig oder falsch halten, was Sie möchten, wenn meine Lebensqualität aber durch andere Menschen (Sie?) und deren religiöse oder biologistische Ideologien beeinträchtigt wird, werde ich natürlich nicht stillhalten. Und ich denke mich selbst jetzt auch mal als Kind mit, das ich einst war. Das ist mein Recht als Bürger in einer Demokratie. Und wer hier eine Minderheit in Bezug auf die Einstellung zu LGBTQ+ -Rechten ist, dürfen wir hier gerne nochmal ausdiskutieren.

    • Natürliche Begehren ohne Verantwortung zerstört Beziehungen. Gott ist für mich keine Ideologie sondern Realität, die ich gerade täglich erlebe indem er durch Bibeltexte in meine Lebenssituation spricht. Die Diskussion über die Sexualethik ist eine oberflächliche Diskussion. Letzendlich ist es eine Diskussion über die Gottesfrage wenn man des Diskussion einmal auf den Grund geht. Ein Mensch der in einer Beziehung zu Gott lebt. Oder ein Mensch des sich seine Regeln selber macht. Für mich sind viele Religionen selbst gemacht. Aber der Gott, der in der Bibel gezeigt wird, ist für mich real. Weil er sich in der Geschichte zeigt. Ein Beispiel aus der Gegenwart. Wie kann ein Volk, dass ursprünglich vernichtet werden sollte, als Volk mit Land wieder vorhanden sein? Dieses Ereignis ist in der Geschichte einmalig.
      Das ist letzendlich Kern der Diskussion. Gott lädt jeden Menschen dazu ein. Es geht um ein Vertrauensverhältnis, nicht um Riten.
      Da ist meine Antwort an dich auf die Frage ob Gott eine von Menschen gemachte Ideologie ist. Die deutsche Geistesgeschichte hat sich leider so entwickelt, die in dem Satz Nietsche geendet hat. Gott ist Tod. Zuvor wurde zur Idee erklärt (Feuerbach). Die Unabhängigkeit von Gott duch Fichte (grenzenlose moralische Freiheit, sittliche Autonomie des Menschen). Wer ehrlich Gott sucht, wird ihn auch persönlich erleben. Wenn man die Gottesfrage einmal für sich klären will. Dann wird man feststellen das dieser keine Idee ist, sondern der Schöpfer des Universums.

  3. Das selbst diese alte “Volkspartei“ SPD sich nicht mal gegen Legalisierung von Leihmutterschaft stellen tut, finde ich schon sehr erschreckend !!

    Bei dieser (und zukünftigen) Wahl ist es extrem wichtig für die Wähler, sich die AGB´s der Parteien (Parteiprogramme) genauestens durch zu lesen !

    Leihmutterschaft !?
    Die meisten Menschen wissen, glaube ich, gar nicht so genau, was das ist, und was das genau bedeutet.
    Sie denken: „Ja da kann man sich was leihen oder leasen. Ist ja vielleicht auch besser als gar kein Auto – äh – Mutter – oder was auch immer.
    Kann ja sooo schlimm nich sein !
    Und so wählen sie diese Partei immer und immer wieder, weil sie denken, da ist doch “sozial“ drin.
    Sie denken: „Ja ich bin ja auch sozial eingestellt, also kann diese Partei für mich im Großen und Ganzen nur am richtigsten sein – auf jeden Fall besser als diese “kapitalistische CDU“, oder sowas !“
    So in etwa denken die Leute !

  4. zu Birger Johnson: Mit der abfälligen Verwendung des Begriffes Mittelalter wäre ich sehr vorsichtig. Eine nähere Auseinandersetzung mit dieser Zeitspanne zeigt, dass die Vorstellung von der dunklen und finsteren Zeit ein Klischee ist. Doch das nur nebenbei.
    Keiner wird etwas gegen eine objektive Aufklärung haben. Doch was ist objektiv. Ein Urteil hängt sehr von den ethischen Grundüberzeugungen ab. Insoweit überdehnt Vater Staat seine Zuständigkeit, wenn er die bestehende Schulpflicht (es gibt auch Staaten mit einer Bildungspflicht) ausnützt, um über das Schulfach Sexuelle Aufklärung Kindern Vorstellungen eines linken Mainstreams aufzupfropfen. Aufklärung ist Sache der Eltern, ist Elternrecht. Aber wir leben ja in einer Zeit, in der der Staat, die Gesellschaft immer mehr Themen und Themenkreise für sich beansprucht, okkupiert. Dass gelebte Sexualität etwas mit Liebe, mit Verantwortung für den Partner zu tun hat, dass Sexualität keine Ware ist, die konsumiert wird, wie das Butterbrot in der großen Pause, dass Sexualität immer noch und vor allem bei Kindern mit Scham besetzt ist, die verletzt werden kann … Vorstellungen aus dem Mittelalter. Wenn nur Mädchen, Bub oder „d“ am lebensnahen Modell lernt, ein Kondom überzuziehen. So die gegenwärtig in weiten, modernen, fortschrittlichen Kreisen geltende Lesart.

    Dass es Homosexualität gibt, sei hier unbestritten. Ich argumentiere im weiteren auch nicht von einem religiösen Standpunkt. Aber, gleichgeschlechtliche Sexualität ist eine reduzierte, eine amputierte, böser ausgedrückt eine kastrierte Sexualität. Ihr fehlt die Potenz zur Weitergabe des Lebens. Eine Fähigkeit, die, wenn man der Evolutionslehre folgt, erst zu ihrer Entwicklung geführt hat.

    Dass, ein weiteres dass, in der Natur Zwischenstufen zwischen männlich-weiblich gibt (ich beschränke mich auf Säugetiere) ist eine Binsenweisheit. Wieder evolutionär, rein naturwissenschaftlich argumentiert. Bei der Meiose, beim Crossing-over passieren Fehler, treten Mutationen auf, die dann zur Ausbildung von Zwitterwesen führen. Denen wird jeder einigermaßen fühlende und denkende Mensch mit Achtung begegnen. Sie allerdings als eigenes Geschlecht zu definieren, ist nicht gerechtfertigt, ist ein Irrweg.

    Von dem vorstehend beschriebenen Sachverhalt zu unterscheiden, sind sexuelle Neigungen, Vorlieben, Besetzungen, denen die Gender-Ideologie einen eigenen Status zuweist. Ein weiterer Irrweg.

    Um das Thema auf den Punkt zu bringen: Seit Anbeginn verfolgt die Linke das Ziel Familie, Elternschaft abzuschaffen. Mit der auf der Pekinger Konferenz in die Welt gesetzte Gender-Ideology hat sie es geschafft, ein Instrument in die Hand zu bekommen, dass mittlerweile von ganz oben (UN, EU) bis in die nach ganz unten (Kommunen, Firmen, Universitäten) seine Wirkung zeigt.

    Es geht allerdings, man wagt es kaum auszusprechen, weiter. Der Weg ist noch nicht zu Ende. Mittlerweile sind die sogenannten Poly-Mutterschaften aus Amerika im Anflug. Siehe den unsäglich Artikel in DIE ZEiT aus den letzten Tagen, in dem diesen Poly-Mutterschaften, der Vergemeinschaftung, der Vergesellschaftung der Mutterschaft in den höchsten Tönen das Wort geredet wird.

    Eine allerletzte Anmerkung: Ehe für Alle, eine Begrifflichkeit, der die Sprache verarmen lässt. Sprache benennt eindeutige Sachverhalte mit eigenen Begriffen. Wer jetzt, wie geschehen, zwei grundsätzliche unterschiedliche Sachverhalte unter der selben Semantik zusammenfasst, beraubt die Sprache einer Begrifflichkeit. Und, siehe „1984“; wo die Begriffe fehlen, fehlt auch die Möglichkeit darüber zu sprechen.

    Klara Zetkin wird sich, auf Wolke Sieben sitzend, über das, was hier in unserem Lande, mit Unterstützung einer einst konservativ-liberalen Partei still lächelnd von Herzen freuen.

    PS: Noch ein Stichwort, dass mir jetzt gerade in den Sinn kommt: Geschlechtsumwandlung. Nichts anderes als eine Verstümmelung. Die genetische Materialisierung, xx versus xy, bleibt erhalten. Dieser Materialisierung kommt ein Alleinstellungsmerkmal zu: Leben weiterzugeben.

    Für Birger Johnson: Ich protestiere mit „sie“ angesprochen zu werden. Hinter dem weiblichen Personalpronomen wird meine Männlichkeit unsichtbar. Ich leide darunter!!!!!! (Sollte irgendwer hier Sarkasmus am Wirken sehen …. er könnte recht haben.)

  5. Liebes Demofüralle-Team,
    Mein Kommentar hier vom 29. August 2019 um 22:11 Uhr gehört als ANTWORT unter den Kommentar von Birger Johnson Lüneburg, und nicht als Kommentar zu diesen Ihren Artikel insgesamt hier.
    Bitte berichtigen !

    • Das läßt sich leider nicht mehr ändern. Ggf. könnten Sie Ihren Kommentar als Antwort erneut einstellen und wir nehmen den anderen Kommentar dann wieder runter.

      Mit freundlichen Grüßen

  6. Pingback: Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg — Demo für Alle – Lügenpresse Fake News & Co.

  7. So lange wie wir Computer haben und Internet und Autos haben sind wir nicht im Mittelalter, auch wenn Homo Ehe abgeschafft ist.

    • Wer hat denn vor, die Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare wieder abzuschaffen? Ehe und Familie sind durch das Grundgesetz vor Eingriff durch den Staat geschützt. Also auch gerade deren Abschaffung.

  8. Sehr geehrter Herr Birger Johnson,
    auch Menschen, die nicht der Gender Ideologie folgen sind aufgeklärt. Menschen haben im Unterschied zu den Tieren einen Verstand. Deshalb auch die Entscheidungsfreiheit, sich für oder gegen ihrer Gefühle zu stellen.
    Man geht auch nicht mit jedem Menschen ins Bett für den Mann Gefühle hat, wenn dieser in einer Beziehung lebt.
    Auch wenn dieses Thema auch mit Süchten und Abhängigkeiten zu tun hat. Das Thema Sexualität ist nicht nur ein „evolutionistisches“ Thema. sondern auch eines der Prägung und Idendität. Eine für mich verantwortungslose Sexualaufklärung, wie sie derzeit an Schulen geschieht, richtet unter den Jugendlichen mehr Schaden als nutzen an. Für mich ist es wichtig und sinnvoll, dass junge Menschen zu Ihrem biologischen Geschlecht stehen können und sich in Ihrer Person, Geschlecht und Idendität annehmen können. Das sollte Ziel der „Sexualpadagogik“ sein. Nicht das, was ich ich empfinde ist der Masstab, obwohl das Empfinden ernstgenommen werden muss. Sondern das Finden der eigenen Idendität, das die biologische Idendität beeinhaltet. Deshalb bin ich der Meinung, das zum Beispiel Menschen die keinen biologischen Geschlecht eindeutig zuzuordnen sind, entsprechende Massnahmen erst ergreifen dürfen, wenn ihre Persönlichkeit ausgereift ist. Das ist das Alter von ca. 25 Jahren.
    Leider wird um Sexualkundeunterricht nicht über die seelischen und psychischen Folgen von zu frühem sexualverkehr aufgeklärt, sondern über Verhütung und dass man sexuelles Verlangen nicht unterdrücken kann. Positiv gelebte Sexualität hat aber in meinen Augen mit punktueller Enthaltsamkeit und dem verantwortungsvollem Ausleben in der Ehe (ist meine persönliche Einstellung, möchte ich nicht zwangsweise auf andere Übertragen) zu tun. Denn jedes sexuelle Erleben hinterlässt in der Psyche Spuren, die als negative Folgen oft erst im Alter sichtbar werden, wenn diese inm falschen Rahmen ausgelebt werden. Darüber wird leider kaum gesprochen. Das würde ich als Objektive Aufklärung bezeichnen, wo durchaus auch die biologische Geschlechtlichkeit behandelt wiird. Auch christliche Sexualethik kommt nicht aus dem Mittelalter, sondern hat den Menschen als ganzes Individuum im Blick. Es kann manches an der „Mittelalterlichen“ Sexualethik kritisiert werden. Ich Frage mich aber was sich dahinter verbirgt. Ist es die klassische Rolle von Mann und Frau Familie und Ehe?
    Die christliche Sexualethikethik ist eine Antwort auf die Antike. Was mit Gender Mainstreaming propagiert wird, ist für mich der Rückfall in diese Zeit.
    Als Christ bin ich durchaus der Meinung, dass die klassische Ehe von Mann und Frau eine besondere Stellung innerhalb des Staates hat und deshalb bevorzugt werden sollte. Andere Lebensformen haben in diesem Punkt zurückzustehen. Oder warum sollten Singels und kinderlose Ehepaare steuerlich benachteiligt sein, weil sie keine Kinder haben. Für viele ist das auch ein persönlicher Mangel. Zu Berücksichtigen ist dabei auch das zu erwartende Kind und der Rahmen in dem es sich zu einer Persönlichkeit entwickeln kann.
    Ein Kind ist kein Luxusgut und Spielzeug der Eltern. Den Eindruck habe ich manchmal. Sondern Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen. Deshalb heist es für mich auch, das Leben anzunehmen, wenn es nicht möglich ist auf biologischem Weg Kinder zu bekommen. Man kann trotzdem ein erfülltes Leben führen.

    Das ist für mich immer noch die klassische Familie, auch wenn diese heute keine heile Welt ist. Es wird in meinen Augen ein Schaden an der Persönlichkeit der Kinder entstehen, wenn diese nicht die Gegengeschlechtlichkeit von Mann und Frau beim heranwachsen kennenlernen.
    Die wachsende Zahl der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften hat in meinen Augen damit zu tun.
    Zudem auch mit einem Mangel an erfahrener Liebe aus der sich dann Sicherheit und Geborgenheit entwickelt.
    Das geschieht normal nicht erst, wenn Sexualkontakte entstehen sondern von Geburt an in der Familie und gesellschaftlichen Umfeld.
    Ich möchte nicht pauschalisieren. Aber was die Genderideologie behauptet ist für mich nur ein Teil der Realität. Homosexualität hat für mich viel mit einer Idenditätskriese zu tun, da gehört das familiäre und gesellschaftliche Umfeld auch dazu. Dazu habe ich persönliche Beispiele und auch Menschen die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben und wo ich tieferen Einblick habe oder hatte. übrigens habe ich zu diesen genannten Personen ein gutes freundschaftliches Verhältnis.
    Es ist richtig, sogar vor Gott sind alle Menschen gleich, aber das schliesst nicht aus dass Verhaltensweisen in Frage gestellt werden. Vielelicht sollten sie einmal nur die Bibel das Buch Genesis unter diesem Aspekt analysieren. Dann merken sie wie alt dieses Thema ist und das sich die christlich jüdische Ethik auf Grund der Ereignisse von damals entwickelt hat. In sofern ist diese Diskussion keine der Neuzeit, sondern begleitet die Menschheitsgeschichte.

    • Ist Religion nicht auch eine von Menschenhand gemachte Ideologie? „Rückfall in die Antike“…….ist das nicht ein Oximoron? Die Menschen der Antike hatte jedenfalls ein natürlicheres Verhältnis zu Begehren und Sexualität als das die ach so „fortschrittlicheren“ abrahamitischen Religionen tun.

      • „Ist Religion nicht auch eine von Menschenhand gemachte Ideologie?“

        Nun – was ist Religion überhaupt ?

        Definition aus Wikipedia:
        Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken, achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften“) ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist, sowie häufig auch an heilige Objekte.
        Eine ältere Definition für Religion lautet: „Verehrung geistiger, außer und über der sichtbaren Welt stehender persönlicher Wesen, von denen man sich abhängig glaubt und die man irgendwie günstig zu stimmen sucht“. Zitat Ende.

        Religion ist also im Grunde genommen ein Sammelbegriff für verschiedenste Glaubensausrichtungen und Liturgien, die so per Definition erst mal keinen wirklichen Wahrheitsanspruch haben müssen.
        Das heißt, man kann ein Spagettimonster als Religionsgrundlage, oder was auch immer, daher nehmen – oder auch eben z.B. den Gott die Bibel, oder der jüdischen Torah, oder Allah aus dem Koran heran ziehen.

        Dazu muss man wissen, dass die jüdische Torah mit die ältesten Schriften sind, die eine Gottheit und den Menschen und die Welt an sich, und auch sogar “das Böse“ beschreiben.
        Die Bibel ist eine quasi Erweiterung der Torah um die Geschichten von, mit, über Jesus Christus, und die Zeit danach bis zur Ewigkeit (Buch der Offenbarung).
        Der Koran, als “heilige Schrift des Islam“, ist eine in großen Teilen aus der Jüdischen Torah entnommene Schrift (erst ca. 500 NACH Christus !), der der Prophet Mohamet dann noch so einige Schriften dazu geschrieben (oder schreiben lassen) hat.

        Christlich orientierte Menschen nehmen die Bibel als Glaubensgrundlage und Lebensorientierung !

        Und was nun den Wahrheitsgehalt und Anspruch der Bibel anbelangt !?

        Bibel, 2. Timotheus 3; Verse 16-17:
        Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.

        Bibel, 2. Petrus; Verse 20-21:
        … indem ihr dies zuerst wisset, dass keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist. Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste.
        Zitate Ende.

        Diese Aussagen aus der Bibel als wahr anerkennen zu können, ist allerdings ebenfalls wiederum eine Glaubenssache – und eine Beziehungsangelegenheit mit Gott, und mit Jesus Christus.
        Um diese Bibelischen Texte als wahr anerkennen zu können, braucht man auch selber den sogenannten “Heiligen Geist“.

        Tja, also Glauben ist trotzdem bei jeder Religion nötig – und das auch sogar bei der Bibel !

  9. Die Statistik ist keine Überraschung.
    Nur Menschen die im Mittelalter leben haben davor Angst, wenn unsere Kinder
    OBJEKTIV sexuell aufgeklärt werden.
    Zur menschlichen Rasse (übrigens auch bei den Tieren) gehören bisexuell, heterosexuell und homosexuell orientierte Menschen. Auch Menschen, die kein „Sexverlangen“ haben. Aber die werden bei Ihnen ja auch verschwiegen.
    Zur menschlichen Rasse gehören auch Transmänner, Transfrauen (also alle Transgender –
    wenn Sie wissen was ich meine – hoffentlich sind Sie lieber Schreiber wenigstens aufgeklärt) – aber auch Intersexuelle (früher Zwitter genannt) – also das 3. Geschlecht.
    Auch Frau AKK ist scheinbar unwissend (sie wurde bestimmt auch nicht objektiv aufgeklärt), da sie Transgender mit dem 3. Geschlecht verwechselt.
    Sich dann im Karneval auch noch über diese Menschen lustig zu machen ist schon pervers. Ich meine – diese Menschen haben es schon schwer genug. Wozu ein Transgendergesetz (ehemals Transsexuell genannt – obwohl Transidentität nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat)? Aber wir brauchen in Ihren Augen ja keine Aufklärung auf diesem Gebiet. Weiter so!!!!
    Bei einer unserer Umfragen in einer Schule hier in Lüneburg wussten z.B. Jungs besser über Menstruation Bescheid als Mädchen. Das ist doch traurig, beschämend, unglaublich und doch unbefriedigend.
    Vor was haben Sie eigentlich Angst. Es muss Verfolgungswahn sein, denn Ihnen wird doch nichts weggenommen. Muss eine bestimmt Gruppe von Menschen Privilegien haben? Im Grundgesetz steht: Vor dem Gesetz sind wir alle gleich. Also warum dies nicht praktizieren?
    Sicher sind wir im Wesen nicht alle gleich – aber Gesetze sollten doch für alle gleich gelten.
    Bei Ihnen scheinbar nicht!
    Mal wieder recht freundliche Grüße aus Lüneburg
    Birger Johnson
    0171-3143132

    • Die Geschlechter waren, sind und bleiben ewig zwei und bei allen Geschöpfen dieser schönen Welt: weiblich und männlich. Jede von ihnen abweichende Form wäre eine Mutation. Und Mutationen sind, lt. Darwin, nicht reproduktionsfähig! Denn, welchen Sinn erkennst du in der Evolution, wenn eine angestrebte, nächst höhere Lebensform, sich nicht fortpflanzen kann? Sexuelle Wünsche und Praktiken sind Begierden, die nicht genetisch erklärbar sind und im eigenen (selbst) Bewusstsein, von allein dem eigenen Intellekt geformt werden.

      Das Leben ist logisch. Gender Mainstreaming nicht!

    • Warum stellen Sie einen Bezug zwischen Mensch und Tier her? Und mit Rasse wäre ich einmal etwas vorsichtiger!!!
      Was wir seit Jahren erkennen ist die Tatsache,dass wir die Naturgesetze auf den Kopf stellen.Wenn es nach einigen Zeitgenossen geht,soll möglichst die Familie abgeschaft werden.Wenn wir von Sexualaufklärung reden,ist dagegen nichts einzuwenden – aber bitte altersgerecht…“Muss eine bestimmte Gruppe Privilegien haben?“ Wen meinen Sie damit?
      Meinen Sie,dass wir uns jetzt von einer Minderheit vorschreiben lassen sollen,was richtig oder falsch ist.

    • Manchmal Frage ich mich, was die Personen, welche die modernen Lebensformen bevorzugen für Geschichtskenntnisse haben. Ich habe mich mit dem Familienbild griechisch römisch, sumerisch zumindest einmal auseinandergesetzt. Das fehlt mir doch einiges an Geschichtsbewusstsein, wenn solche Behauptungen aufgestellt werden, das klassische Familienbild stamme aus dem Mittelalter. Sprich Personen die an diesem Bild festhalten sind rückständig. Das klassische Familienbild hat sich aus dem Judentum entwickelt, auch die Ehe zwischen Mann und Frau, im Judentum wurde (wird) teilweise auch die Mehrehe (Schwagerehe zur Versorgung der Witwe und dem erhalt der Nachkommen inder Familie) praktiziert. Das christliche Familienbild stammt nicht aus dem Mittelalter, sondern auch aus der Antike. Dann Paulus lebte darin zwischen ca. 40 und 70 n.Chr. Aber auch in der grischischen Philospohie gab es diese ethische Strömung, welche die Einehe zwischen Mann und Frau vertraten. Soweit einmal ein kleiner geschichtlicher Exkurs an die Genderfraktion. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist für mich eine Ordnung Gottes die dem Schutz des Lebens dient. Auch wenn liberale Christen das anders sehen dann haben sie in meinen Augen den Biblischen Kontext nicht verstanden und verwechseln Gottes Liebe zum Menschen mit universeller Liebe. Das hat nichts mit Diskrimminierung zu tun, sondern mit der Verantwortung eines gottgebundenen Gewissens. Da steht jeder individuell vor seinem Schöpfer. Wer Atheist ist oder eine andere Lebensphilosophie lebt ist daran nicht gebunden. So wie es eine Freiheit gibt sich in die Gottesbeziehung zu geben, ist es für mich die Folge der Freiheit, dass ich diesem Gott vertraue, dass das was er vorgibt, für mich am Ende für meine Persönlichkeitsentwicklung positiv ist, wenn ich mich daran halte. Mit Zwang und über die Köpfe derer zu entscheiden, die andere Lebensformen bevorzugen, davon halte ich nichts. Das respektiere ich. Aber ich stellen meinen Lebensentwurf auch zur Diskussion mit dieser Personengruppe. Dashalb kann ich nicht von Akzeptanz sprechen, weil ich diese Lebensweise für Lebenszerstörend halte. Aber die Folgen seiner Lebensweise muss jeder selbst tragen. Da ist jeder sich selbst verantwortlich. Leider betrifft diese Lebensweise, auch Kinder und somit dritte. Wo behauptet wird, diese schadet niemand, weil kein Zwangausgeübt wird. Das ist leider nicht immer der Fall wenn ich die gegenwärtige Sexualaufklärung in der Schule sehe. Das ist für mich schon teilweise sexueller Missbrauch, was unter sexueller Freiheit verkauft wird. Nicht umsonst wurde die Odenwaldschule geschlossen. Ein ganz plastisches Beispiel.

    • Sie nennen es Aufklärung – wir nennen es ideologische Verführung und Zerrüttung Minderjähriger.
      Das Problem ist die unter Schulpflicht erzwungene Nötigung der Kinder, sich in einer Weise mit diesen Themen beschäftigen zu müssen, was nicht altersgerecht ist.
      Wie sie selber ja auch beschreiben, haben sogar Erwachsene Menschen (z.B. Lehrer) Probleme – auch Abneigungen – mit/gegen diese Dinge.
      Ja, sogar auch viele Erwachsene wollen damit nichts zu tun haben müssen – aus verschiedenen Gründen !

      Wenn mich (Bibel orientierter Christ, und stock hetero) z.B. so ein Typ von Schwuler versucht an zu machen, lasse ich den erst mal links liegen.
      Und wenn er mich nett (!) fragen sollte, ob ich “es schon mal mit ´nem Mann probiert habe“, muss ich ihm mit „nein“ antworten, woraufhin ich mich dann schon auf seine nächsten zwei Fragen „Und ? Lust ?“ gefasst machen muss, worauf ich dann wiederum mit „nein“ antworten tu !

      Ja, z.B. so oder ähnlich sieht im Idealfall eine versuchte Annäherung eines schwulen Mannes in der Öffentlichkeit mit einem anderem Mann, bei dem nicht “schwul“ auf der Stirn geschrieben steht, aus. Und dieser andere Mann (in dem Fall jetzt ich) von Gott in dieser Situation seine Emotionen, ich sag mal, “auf Valium“ gesetzt bekommen hat.
      Es gibt da aber auch noch andere Reaktions- und Aktionsmöglichkeiten… !
      Aber eben auch für mich fühlt sich sowas definitiv schlichtweg bereits wie eine Belästigung an !!

      Was diese LSBXYZITQ-Aktivisten (ich weiß jetzt auch nicht mehr so genau, welche Buchstaben da jetzt die richtigen sind) mit dieser “Aufklärung“ in den Schulen machen (wollen) ist so eine Art Geiselentführung unserer Kinder in Dinge, mit denen ja tatsächlich eben selbst viele Erwachsene persönlich nicht direkt was zu tun haben wollen.

      Sexualität ist das persönlichste und intimste, eines jeden Menschen. Und ja – auch sogar jeden Tieres.
      Und weil das auch selbst bei den Tieren so ist, nötigt kein Mutter- oder Vatertier eines Tierkindes es schon VOR der Geschlechtsreife zu irgendwelche Sexualitäten.
      Ja nicht mal mit bzw. nach dem Einsetzen der Geschlechtsreife wird ein Tier zu sexuellen Handlungen genötigt.
      Im Gegenteil !
      Wenn sie sich da mal irgendeinen Tierdoku-Film ansehen, werden Sie sehen, dass sich die (wie gesagt – geschlechtsreifen !) Tiere ihre Sexualität selber meist regelrecht erkämpfen müssen !!

      Tiere agieren rein nach ihren Instinkten; und ihr Leben besteht weitestgehend nur aus Fressen, Nestbau u. Fortpflanzung.
      Menschen dagegen können sich bedingt durch ihre Intellektualität und ihre dadurch ermöglichten begrifflichen Denk- und Artikulationsmöglichkeiten ein Fahrrad erfinden, und Flugzeuge, elektrische Stromerzeugung, Kernenergie – und – so auch im sexuellen Bereich – verschiedenste “Lustgewinnungsmöglichkeiten“ erschließen !

      Weil aber unsere Gesellschaft nach dem zweiten Weltkrieg sich damals noch mal richtich ´n Kopp jemacht hat, wie eine gute Zukunft möglich ist, hat sie sich damals weitestgehend an christlich-biblischen Gesetzen orientiert („nie wieder Krieg; und Gott vergebe und schütze uns“).
      Deshalb haben unsere Grundgesetzverfasser damals, in diesem Thema hier, die Gott kreierte biologische Ehe zwischen einem biologischen Mann und einer biologischen Frau unter besonderen Schutz – gegenüber sämtlichen anderen Beziehungsformen (!) – gestellt !
      Und wir finden: Das war (und ist) auch gut so !!