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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Grüne erhöhen Druck beim Thema „Kinderrechte“ – Gesetzesentwurf vorgelegt

7 Kommentare

Vergangene Woche haben die Grünen Ihren Gesetzesentwurf für die Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz vorgelegt. Eines steht fest: Diesmal gehen sie geschickter vor als bei ihren ersten beiden Gesetzesentwürfen 2012 und 2015, aber kein bisschen harmloser.

Der grüne Gesetzesentwurf sieht eine fundamentale Änderung von Artikel 6 des Grundgesetzes vor. Demnach sollen die Kinder dem Schutz von Ehe und Familie vorgeordnet werden: „Kinder, Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“ Weitere Änderungen betreffen Absatz 2 und 5. Zusätzlich fordern die Grünen einen Absatz 4a mit folgendem Wortlaut: „Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung. Bei allen Angelegenheiten, die das Kind betreffen, ist es entsprechend Alter und Reife zu beteiligen; Wille und zuvörderst Wohl des Kindes sind maßgeblich zu berücksichtigen.“ Am Donnerstag (6. Juni) soll der Vorschlag im Bundestag debattiert werden.

Was zunächst vielleicht gut klingen mag, entpuppt sich als böse Falle. Denn mit der Grundgesetzänderung sinkt die Schwelle für staatliche Eingriffe in die Familie drastisch. Viel schneller und einfacher können damit bestimmte Entscheidungen gerechtfertigt werden, die nur angeblich dem Kind dienen, in Wirklichkeit aber bestimmte politische Ideologien durchsetzen sollen. Aber genau darum scheint es den Grünen mit ihrem Gesetzesentwurf zu gehen. So bedauerte die Sprecherin der Grünen für Kinder- und Familienpolitik, Katja Dörner, gegenüber dem ZDF, dass „der Staat bisher leider nicht ausreichend verpflichtet“ sei, die Rechte der Kinder wahrzunehmen.

Bereits heute maßt sich der Staat immer häufiger an, primär über Erziehung und Belange der Kinder zu entscheiden anstelle der dafür von Natur aus verantwortlichen Eltern. Mit dem Gesetzentwurf der Grünen hätten die Behörden und Gerichte dramatisch größere Möglichkeiten in der Hand, das Elternrecht zu verdrängen. De facto würde das Elternrecht zu einem unwirksamen Anhängsel – gerade noch gut genug, um als Feigenblatt einer pseudo-freiheitlichen Rechtsordnung zu dienen.

Diese Gefahr sehen auch viele namhafte Verfassungsrechtler. Der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Ferdinand Kirchhof, sieht hier einen regelrechten „Hype um die Kinderrechte“. Damit, so Kirchhof „schießt die Politik über das Ziel hinaus. Kindeswohl zu fördern steht doch bereits in der Verfassung: Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz enthält die Elternverpflichtung auf das Wohl der Kinder. Das hat sich bewährt, da sollte man nichts ändern. Es geht schließlich immer um die Frage nach dem Mehrwert eines Zusatzes.“ Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, lehnt die Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz ebenfalls ab.

Wehren wir uns dagegen! Dazu haben wir für Sie die fünf wichtigsten Argumente gegen „Kinderrechte“ im Grundgesetz kurz zusammengefasst. Bitte unterstützen Sie unsere Aktion gegen die Aufnahme gesonderter „Kinderrechte“ ins Grundgesetz: Teilen Sie die Argumente mit Ihren Freunden und Bekannten, sprechen Sie in Ihrem Freundeskreis, in Ihrer Gemeinde darüber und überzeugen Sie Ihren Abgeordneten, bei einer Abstimmung im Bundestag gegen eine Aufnahme zu stimmen.

Diese Änderung des Grundgesetzes zur Elternentrechtung darf unter keinen Umständen gelingen!

7 thoughts on “Grüne erhöhen Druck beim Thema „Kinderrechte“ – Gesetzesentwurf vorgelegt

  1. Diese “erweiterten Kinderrechte“ richten sich aus meiner Sicht in erster Linie gegen ein Phänomen, über welches unsere Bundesregierung am meisten Kopfschmerzen hat.
    Es ist dieses Phänomen, dass Kinder gebildeter (beruflich hoch qualifizierter) Eltern deutlich eher hohe Schulabschlüsse und Berufsqualifikationen schaffen, als Kinder von sog. “bildungsfernen Eltern“.
    DAS ist für unsere Bundesregierung das eigentlich dickste Brett, welches sie da bohren wollen !
    Sie wollen ja aus Deutschland immer noch ein riesen Hort aus Doktoren, Professoren, Ärzten, Rechtsanwälten und Ingenieuren machen – nicht zuletzt deshalb, weil ja unsere Welt und Infrastruktur ja tatsächlich auch berufsfachlich immer anspruchsvoller wird!
    Und diese sog. “niederen Arbeiten“ (sog. “einfache Arbeiten“) sollen noch mehr von Menschen aus Ländern erledigt werden, die auf der weltwirtschaftlichen Rangordnungsleiter weiter unten angesiedelt sind – oder auch (wie ja bereits praktiziert) von beruflich gescheiterten Landsleuten, oder von Menschen – ich sage mal – ohne “Lernfleiß-Gen“ (Hartz4 – vielleicht sogar bald über ein sog. “solidarisches Grundeinkommen“).

    Dieses Thema “Gender“ handeln sie in diesen “erweiterten Kinderrechten“ im wesentlichen mit nur einem einzigen kleinen Wörtchen ab (sozusagen als Nebenprodukt).
    Es ist das Wörtchen “Wille“ – der Wille des Kindes !
    Das bedeutet dann, wenn z.B. der 8, 10, 12, oder 14 Jahre alte Sascha auf einmal (z.B. in Folge dieser “Sexualpädagogik der Vielfalt“) das Gefühl bekommt, dass er sich z.B. als Frau (Mädchen) fühlt; dann MUSS diesem auch so einem Ansinnen des Jungen entsprochen werden und ihm ermöglicht werden, diese “individuelle Anlage“ auszuentwickeln (soziologisch, psychologisch und medizinisch) !

  2. Eltern nehmen ihren Erziehungsauftrag seit Jahrzehnten nicht mehr wahr. Zudem wählen die Bürger die Grünen obgleich sie die Pläne und Bestrebungen dieser Partei kennen, siehe letzte Wählen.
    Wie bestellt so geliefert.

  3. Pingback: Hintertür zur Pädophilie | Wir sind das Volk

  4. Das muß unter allen Umständen verhindert werden, ich habe keine Lust darauf, daß zukünftige Generationen in einer Art Diktatur aufwachsen. Man könnte Eltern aus allen möglichen Gründen ihre Kinder wegnehmen.

    Gepaart mit der Sprachpolitik, hätten wir Zustände wie in der DDR, wenn nicht sogar schlimmer.

    • Ja genau.
      Und das mit dieser Reise-(un)-freiheit regeln sie bald über den Umweltschutz.
      Dieser “Umweltschutz“ wird quasi so etwas, wie was in der DDR der Kampfbegriff “Antifaschistischer Schutzwall“ in seiner ideologischen Bedeutung war !
      In so einer “grünen“ DDR 2.0 aber werden sich möglicherweise die meisten Menschen bald auch das Reisen schlicht finanziell einfach nicht mehr leisten können.

  5. Bin Ihrer Meinung; dem Ansinnen der Grünen stimme ich nicht zu und hoffe, dass dies auch der Gesetzgeber mehrheitlich so erkennt und eine Grundgesetzänderung verhindert. Unser Grundgesetz regelt die Sorge um das
    Wohl unserer Kinder in sehr guter Weise.
    M. E. ist es unehrlich, wenn sich eine Partei für eine straffreie Abtreibung von Kindern im Mutterleib einsetzt, und sich
    andererseits für Kinderechte einsetzt – man darf sich fragen, welche Motivation dahinter steht. Kinder im Mutterleib sind
    Menschen, warum setzten sich die Grünen nicht nur nicht für dieses Leben ein, sondern sind für eine straffreie Abtrei-bungsregelung.

    • Tja – das is halt eben sehr typisch für ein Unrecht !
      Is immer unlogisch und letztlich auch unschlüssig !