Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Erfolgreicher Elternprotest gegen Sexualpädagogik-Workshop

8 Kommentare

Es lohnt sich, Einspruch zu erheben und für den Schutz der Kinder zu kämpfen: Nach dem Protest eines Vaters wurden externe Sexualkunde-Referenten von einer Wolfsburger Grundschule ausgeladen.

Wie die Evangelische Nachrichtenagentur idea berichtete, sollten Mitarbeiter der Beratungsstelle „Donum Vitae“ die Sexualerziehung in den Klassen der Grundschule für drei Stunden übernehmen. Auf Wunsch der externen Referenten hätten die Lehrer nur zu Beginn und am Ende der Unterrichtseinheiten dabei sein sollen. Der Gymnasiallehrer Vitali Pritzkau, dessen zehnjährige Tochter diese Grundschule besucht, legte bei der Schule Beschwerde gegen dieses Vorgehen ein. Diese verletze nämlich ihre Aufsichtspflicht und gebe die Verantwortung für die Unterrichtsinhalte ab, wenn sie die externen Referenten mit den Schülern alleine lassen. Der Vater sah „den Schutz seines Kindes gefährdet“ und wandte sich, da die Grundschule nicht auf seinen Einspruch reagierte, an das Niedersächsische Kultusministerium und die Niedersächsische Landesschulbehörde – mit Erfolg. Die Behörde ließ die Mitarbeiter von „Donum Vitae“ wieder ausladen, der Unterricht wird nun wieder durch den Lehrer erfolgen.

Der Fall zeigt eindeutig, dass der Einspruch von Eltern an den Schulen oder Behörden wichtig ist und wirkungsvoll sein kann. Die „Initiative Elternaktion“ erreicht viele Beschwerden von Eltern über die Inhalte schulischer Sexualaufklärung oder die Art, wie diese an den Schulen ihrer Kinder gestaltet wird. Sehr häufig wird berichtet, dass externe Anbieter wie zum Beispiel von „SchLAU“ ohne Aufsicht durch die Lehrer ihre Workshops durchführen, obwohl das in den meisten Bundesländern gesetzlich nicht erlaubt ist.

Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der DemoFürAlle, erklärte gegenüber idea: „Es kann nicht sein, dass in der Schule Pflichtveranstaltungen laufen, die nicht von den beauftragten Lehrpersonen begleitet werden.“ Sie kritisierte, dass die Teilnahme an den Workshops externer Anbieter für die Schüler verpflichtend sei und Eltern keine Möglichkeiten besäßen, die Gestaltung einzusehen oder zu beeinflussen.

Der einseitige Fokus vieler Workshops auf die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ sei nicht nur rechtlich höchst problematisch, sondern hat auch aus pädagogischer und psychologischer Sicht tiefgreifende Folgen für die Kinder. Die Aufklärungsbroschüre „Sexualpädagogik in Schule und Kita“ der „Initiative Elternaktion“ erläutert die Hintergründe dieser Workshops und bietet Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder davor schützen können. Das Wolfsburger Beispiel lässt hoffen, dass sich auch viele andere Eltern erfolgreich gegen übergriffige Sexualerziehung zur Wehr setzen werden.

8 thoughts on “Erfolgreicher Elternprotest gegen Sexualpädagogik-Workshop

  1. @ Birger Johnson:
    Meine Kinder wurden auch vor der Grundschule aufgeklärt. Über die Fragen, die Kinder beschäftigen: Wo komme ich her, wie bin ich entstanden, was hat das mit der Bindung meiner Eltern zu tun, die sich lebenslange Treue versprochen haben.
    Und ich habe es mit Werten verbunden. Die Ehe ist der beste Ort, um Kinder großzuziehen. Auch dann, wenn die meisten Kinder in der KiTa keine verheirateten Eltern haben. Auch darüber sprechen wir.
    Ja, Sie haben recht: Aufklärung ist wichtig. Wichtig ist aber auch, die Form und die Inhalte an das Alter der Kinder anzupassen und Werte zu vermitteln.
    Was wir nicht tun: Alle Lebensformen als gleich geeignet herzustellen. Wenn ich meine Kinder über Ernährung informiere, stelle ich auch nicht alle Nahrungsmittel als gleich wertvoll dar.
    Wenn Sie sich mit psychoanalytischen Theorien beschäftigen, werden sie durchaus Zusammenhänge zwischen Lebensgeschichte und sexueller Orientierung finden. Und wenn die Lebensgeschichte Auswirkungen darauf hat, dann werden auch die Eltern dabei eine Rolle spielen (wenn auch sicher nicht die einzige). Sexuelle Orientierung ist fluide, nicht angeboren. Es gibt genügend Beispiele von Menschen, die irgendwann eine Veränderung in die eine oder andere Richtung erleben. Meistens fallen die auf, die sich irgendwann gleichgeschlechtlichen Partnern zuwenden. Die anderen gibt es aber auch.

  2. Sehr geehrte(r) Herr (?) Johnson,
    nach nochmaligem Lesen Ihres Beitrags bin ich mir sicher, dass es sich um einen Fake im Stil einen Claas Relotius handelt. Zu lebensfremd die ganze Geschichte, zum Beispiel der kleine, objektiv aufgeklärte Schlaui, der der tumpen Lehrerin erklärt, was eine Patchwork-Familie ist. Der ganze Schreibstil ist eher “jung & weiblich“. Vor allem aber: Wer bastelt freiwillig seine “gute“ E-Mail Adresse in einen Beitrag, wenn diese (aus gutem Grund) standardmäßig nicht angezeigt wird?
    Das sieht doch sehr nach “Click-Bait“ aus, um dann die erwarteten bösen Hassmails wofür-auch-immer zu verwenden. Ich hoffe, es fällt niemand darauf herein.

  3. Sehr traurig!!!
    Meine Kinder wurden von mir mit 5 Jahren sexuell aufgeklärt. Objektiv!!
    Also nichts verschwiegen. Keine Praktiken oder Vorlieben. Das finden die später selber raus.
    Aber: Menstruation, schwul, lesbisch hetero, bi, transgender, Exhaubitionist und vieles mehr.
    Geschadet hat es mit Sicherheit nicht. Wenn die dann in der Schule (Internet hat alles) mit dem
    Klapperstorch anfangen – lachen die Kinder doch nur noch! Und ich meine in der Grundschule!!
    Mein Sohn fragte mal die Lehrerin: Können Sie uns mal erklären was eine Patchworkfamilie ist? Sie konnte es leider nicht. Da hat er ihr dies erklärt. Traurig oder?
    Also wovor Angst? Ein objektiv aufgeklärtes Kind ist 10 mal mehr toleranter und respektvoller anderen Menschen gegenüber, als ein nicht objektiv aufgeklärtes Kind.
    Einfluss auf die Orientierung oder Identität hat man als Vater oder Mutter sowieso nicht!!!!
    Birger Johnson aus Lüneburg
    wbirger44@arcor.de

    • @Birger Johnson Lüneburg. Alle Achtung! Sie haben Ihre Kinder offenbar objektiv und ziemlich umfassend aufgeklärt! Mit 5 finde es allerdings doch verfrüht! Aber im Prinzip haben Sie gewiss so Ihre Kinder resistent gegen Indoktrination in der Schule gemacht, durch objektive realitätsbezogene Aufklärung, nämlich, dass

      – gleichgeschlechtliche Paare (im Gegensatz zu heterosexuellen Paaren) keinen Nachwuchs produzieren können und, dass ihre Versuche mit Leihmutterschaft, anonymer Samenspende oder Adoption „Familien“ zu gründen zu lasten der Rechte anderer gehen
      – Transgender-Identifikation bei Jugendlichen am Besten als vorübergehende Persönlchkeitsstörung anzusehen ist, nicht zuletzt, weil nachweislich sich mindestens 75% der Fälle (laut manchen Studien sogar eher 90%!) im jungen Erwachsenenalter wieder mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren.
      – ein Bub der glaubt er wäre ein Mädchen kein Mädchen ist
      – es nachweislich vielen Menschen (die bei sich eine homosexuelle Inklination oder Identität verspüren) gelingt durch Introspektion und Selbstfindung (u.U. mit therapeutischer Unterstützung) sich von homsexuellen Tendenzen zu befreien und i.d.F. von den immensen Vorteilen der heterosexuellen Lebensführung zu profitieren (Familiengründung, Kindererziehung, geschlechtliche Komplementarität usw.)

      und Vieles mehr!

    • Nur eine kurze Anmerkung, unabhängig davon, dass Aufklärung meiner Meinung nach in erster Linie durch das Elternhaus altersentsprechend geschehen sollte: einen toleranteren und respektvolleren Umgang anderen Menschen gegenüber lernt ein Kind nicht in erster Linie durch Aufklärung, sondern durch eine zielgerichtete Erziehung und konsequentem Vorleben. „Weniger“ aufgeklärte Kinder können genauso tolerant und respektvoll sein, wenn sie es im Elternhaus gelernt und vorgelebt bekommen haben.

    • Hallo Herr Johnson, eben: Sie haben Ihren Kindern das erklärt aus Ihrem Elternrecht heraus. Demo für alle wendet sich gegen Aufklärung durch Interessengruppe! und das ist absolut unterstützenswert. Beste Grüsse Barbara

    • Sehr geehrter Herr Johnson,
      Wo anfangen?

      “sehr traurig“? Der Vater hat Beschwerde eingelegt wegen fehlender Beaufsichtigung. Bei so einem sensiblen Thema nur zu berechtigt! Heute “Donum Vitae“ (Website sieht so schlimm nicht aus), morgen die Homo-Lobby.

      “objektiv aufgeklärt“? Im Alter von fünf Jahren, in dem das Kind das noch garnicht verstehen kann?

      “ (Internet hat alles) “? Wer sein Kind im Grundschulalter alleine, noch dazu ohne Filter surfen lässt, handelt absolut unverantwortlich!

      “Patchwork-Familie“ ? …Ist ein trauriges Phänomen einer Gesellschaft, in der die traditionellen Werte bereits weitgehend dem hemmungslosen Egoismus und Selbstverwirklichungswahn zum Opfer gefallen sind. Glauben Sie wirklich, Ihr Kind ist glücklicher, wenn es realisieren muss, dass das Zusammenleben mit den liebsten beiden Menschen (Vater und Mutter) bzw. Geschwistern eventuell nicht auf Dauer angelegt ist?

      “ Einfluss auf die Orientierung oder Identität hat man als Vater oder Mutter sowieso nicht!!!!“ ? Da sind sie ein Opfer linksgrüner Propaganda. Die Abwertung der traditionellen Familie ist Teil der linksgrünen Agenda. Das findet seine Perfektionierung im weitgehenden Entzug der Kinder von der elterlichen Erziehung, was in allen totalitären Systemen zu beobachten ist.

      (….)

      Früher – und damit meine ich maximal 20 Jahre zurück – war bewährte Praxis, Kindern auf Nachfrage Sexualität stückweise zu erklären, wenn sie zum Beispiel auf der Straße etwas aufgeschnappt hatten, aber sie nicht “proaktiv“ damit zu behelligen. Oder anlassbezogen: Meine Mutter hat mich liebevoll (und nur über die zum Verständnis notwendigen Details von Zeugung und Schwangerschaft) aufgeklärt, als sie mit meinem gut 7 Jahre jüngeren Bruder schwanger war. Ich durfte Ihren Bauch anfassen und habe den kleinen Mann sich regen gespürt. Das war sehr erhebend und hat ein gesundes Verhältnis zum natürlichen Zweck der Sexualität begründet.

      Unsere eigenen Kinder sind noch weitgehend “verschont“ geblieben von der Frühsexualisierung. Wenige Jahre später schon mussten Drittklässler Kondome auf Holzpenisse aufrollen. Das ist krank!

    • „Einfluss auf die Orientierung oder Identität hat man als Vater oder Mutter sowieso nicht!!!!“

      Naja doch !!
      SIE z.B. haben ja offenbar Einfluss auf Ihr Kind.
      Und das haben Sie deshalb, weil Ihr Kind sicherlich ein gewisses Vertrauensverhältnis zu Ihnen hat.
      Glückwunsch !
      Aber welches Kind in so einer Schulklasse in so einer staatlichen allgemeinbildenden Schule hat auch nur annähernd so ein Vertrauensverhältnis zu seinen Lehrern in dieser Schule, wie IHR Kind zu IHNEN ??
      Ja – das eine oder andere Kind könnte/wird es da vielleiiicht schon geben !?
      Aaaber das wird eher eine mehr oder weniger deutliche Minderheit sein – glaub ich !