Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Pervertierung des Abstammungsrechts geplant: Justizministerin Barley fordert „Mit-Mutterschaft“

9 Kommentare

Achtung, Eltern, es geht Schlag auf Schlag. Nach der Geschlechter-Abschaffung durch Gender soll jetzt auch die Abstammung beliebig konstruierbar werden. Vergangene Woche hat Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley (SPD) einen Gesetzesvorschlag zur Reform des Abstammungsrechts vorgestellt. Sie fordert unter anderem für lesbische Frauen, die in einer Homo-„Ehe“ oder eingetragenen Partnerschaft leben, das Recht, „Mit-Mutter“ eines künstlich gezeugten Kindes zu sein.

„Mit-Mutter“? Ja, richtig gehört. Nach der „Öffnung“ der Ehe für Homo-Partner geht es jetzt den biologischen Eltern an den Kragen. Barley ändert kurzerhand die natürliche Definition von „Mutter“. Entscheidend seien jetzt nicht nur genetische, sondern auch „soziale und voluntative Kriterien“. Die Natur wird enteignet und die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt. Das Kindeswohl wird ideologischen Konstrukten unterworfen, das natürliche Recht des Kindes auf einen Vater und eine Mutter radikal gebrochen.

Verstärkung erhält die Justizministerin von den Grünen: Deren Gesetzesentwurf zur „Modernisierung“ des Abstammungsrechts wurde am Montag in einer Anhörung debattiert. Auch die Grünen fordern eine abstammungsrechtliche Gleichstellung von lesbischen und heterosexuellen Partnerschaften. Wenn es um die Zerstörung der Familie geht, scheint zwischen Regierung und grüner Opposition traute Eintracht zu herrschen.

Nur einer der geladenen Sachverständigen, Markus Witt, verteidigte den gesunden Menschenverstand. Er stellte klar, dass ein Kind biologisch nur von einem Mann und einer Frau abstammen kann und die genetische Abstammung daher rechtlicher Grundsatz sein müsse:

Ein Kind kann biologisch nur von einem Mann und einer Frau abstammen – die genetische Abstammung muss daher Grundsatz im Abstammungsrecht werden, wie es die bisherigen Regelvermutungen es auch bereits beabsichtigten. Hier wünschen wir uns eine weniger ideologische geführte Debatte.

Aber wissenschaftliche Fakten scheinen in der Politik nicht mehr zu interessieren. In ihrem „Welt“-Beitrag am vergangenen Freitag schrieb Birgit Kelle treffend:

Wer Geschlecht vom biologischen Fakt zur sozialen Konstruktion wandelt, tut es mit Verwandtschaft analog. Eltern sind, wer sich selbst dazu ernennt. Nach der ‚Ehe für alle‘ folgt gerade die Umsetzung des Konzeptes ‚Kinder für alle‘.

Neben einer CitizenGO-Petition an Frau Dr. Barley empfiehlt es sich, an die beiden Vorsitzenden des Rechtsausschusses im Bundestag Stephan Brandner (AfD): stephan.brandner@bundestag.de und Prof. Dr. Heribert Hirte (CDU): heribert.hirte@bundestag.de zu schreiben, um gegen diese fatale Umdeutung von Elternschaft zu protestieren.

9 thoughts on “Pervertierung des Abstammungsrechts geplant: Justizministerin Barley fordert „Mit-Mutterschaft“

  1. Zum Thema Homo-„Ehe“: Eine Ehe wird zwischen zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen (Par. 1353 BGB). Es gibt also einfach nur noch die Ehe. Keine Hetero-Ehe oder Homo-Ehe, egal ob mit oder ohne Anführungszeichen.

    • Dann kann/muss man also sagen: die Ehe ist für unsere Bundesregierung nur ein reines Steuerkonstrukt, welches lediglich Menschenpaare mit einem bestimmten zeitgeistlichen Partnerschaftssinn steuerlich honoriert.

      Nach dem 2. Weltkrieg waren das Menschenpaare, die selbst auf biologische weise neue Menschen produzierten, oder/bzw. zumindest potentiell dazu in der Lage wären.
      Weil, damals musste die Bevölkerung wieder aufgebaut werden (der Krieg hat ja so viele weg gerafft).

      Heute, angesichts der fortgeschrittenen (Medizin-) Technik, wieder erwachsener Bevölkerung, und gewisser “Alternativ-Partnerschaften“, ist dieser Partnerschaftssinn nun nicht mehr aktuell !?
      Was heute fehlt, sind keine Menschen mehr, sondern eher z.B. Organe !?
      Und damit die Mediziner im Falle eines Falles jemanden für jemanden finden können, den/die sie fragen können, ob sie bei jemand Organe entnehmen können, soll es nun möglich sein, dass möglichst JEDER/JEDE irgendjemand haben kann (könnte), mit dem er/sie eine sog. “Verantwortung füreinander leben kann“ – damit die Ärzte dann jemanden zum fragen (überreden ?) haben !?
      Und bei sonstigen Persönlichkeitsrechtlich relevanten Angelegenheiten, die eine Einzelperson gegebenenfalls nicht/nicht mehr alleine regeln kann – welcher Art und wieso auch immer – muss/soll angesichts dieser heutigen Wohlstands bedingten Individuallebensweisen trotzdem möglichst auch irgendjemand dann greifbar sein können !?

    • Ein Gesetzestext kann die Realität nicht erschaffen, ersetzen, verändern oder weglügen. Bewahren Sie Ihren Realitätssinn.

  2. Ich schließe mich voll und ganz Herrn Andreas Graf an.
    Als ich vor 50 Jahren heiratete, brauchte ich eine Abstammungs Urkunde

  3. Das ist ja dann eigentlich gar kein Abstammungsrecht mehr.
    So ein, ich sag mal, “humanuider Zeugungsvorgang“ ist dann eher nur noch was fürs Urheberrecht, oder sowas – würde ich sagen ! :-/

  4. Pingback: Barley will Kindern Fremde als Mutter aufzwingen | Wir sind das Volk

  5. Pingback: Pervertierung des Abstammungsrechts geplant: Justizministerin Barley fordert „Mit-Mutterschaft“ | Demo für Alle | Flieger grüss mir die Sonne und grüss mir den Mond…

  6. „Wenn es um die Zerstörung der Familie geht, scheint zwischen Regierung und grüner Opposition traute Eintracht zu herrschen.“
    Aber beileibe nicht nur in diesem Punkt. Der Unterschied zwischen den jeweils „Regierenden“ und den „Opponierenden“ ist doch seit längerem kaum erkennbar, „Konservative“ schalten AKW’s ab, betreiben „Gender“-Politik in den Ländern und verfolgen eine „No-Border“-Politik, die Grünen (vor langem einmal „Ökopaxe“ genannt) verantworteten u.a. mit dem (mangels UNO-Mandat bzw. NATO-Bündnisfall völkerrechtswidrigen) Kosovo-Einsatz deutscher Truppen den ersten Kampfeinsatz seit 1945.
    Wen wundert es da, dass immer mehr Menschen nicht mehr „Regierung“ und „Opposition“, sondern vielmehr nur ein einheitliches Parteienkartell wahrnehmen, welches (in durch Wahlen bedingter Rollenverteilung) eine diversitätsorientierte und migrationsaffine Politik durchsetzt?

  7. Dazu fällt mir nur noch eines ein: Das ist geisteskrank, irre und gottlos. So sieht eine Welt ohne Gott aus. Arme Kinder, was wird aus ihnen werden?