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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Volksabstimmung am 28.10.: NEIN zu „Kinderrechten“ in die hessische Verfassung!

11 Kommentare

Am Sonntag, den 28. Oktober 2018, wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Was aber kaum jemand weiß: Gleichzeitig wird eine Volksabstimmung über 15 Veränderungen der hessischen Landesverfassung durchgeführt. Hier steht z.B. die Streichung der Todesstrafe zur Abstimmung, aber auch die für Familien folgenschwere Frage, ob sogenannte Kinderrechte neu in die Verfassung aufgenommen werden sollen oder nicht. Es geht um Artikel 4, der bisher nur aus dem Satz besteht: „Ehe und Familie stehen als Grundlage des Gemeinschaftslebens unter dem besonderen Schutz des Gesetzes.“ Dieser Satz soll beibehalten, der Artikel allerdings um mehrere Sätze über Kinderrechte, wie folgt, ergänzt werden:

Da das Aktionsbündnis DemoFürAlle sich für die tatsächlichen Rechte von Eltern und Kindern einsetzt, wird dringend empfohlen, in diesem Punkt mit „Nein“ zu stimmen.

Aber warum? Brauchen wir nicht endlich Kinderrechte in unserer Verfassung?

Nein, denn die gute Nachricht lautet: Die Grundrechte aller Kinder sind bereits durch die Verfassung vollständig geschützt.

1. Denn jedes Kind ist ein vollwertiger Bürger, besitzt alle Bürgerrechte und steht unter dem vollen Schutz der Verfassung. Es „bleibt zu betonen, dass das Grundgesetz im Hinblick auf die Grundrechte von Kindern keine Regelungslücken enthält.“ (Gutachten Prof. Dr. Friederike Wapler)
2. Das Kindeswohl muß bereits heute bei staatlichen Entscheidungen berücksichtigt werden: „Der Vorrang des Kindeswohls bei staatlichen Entscheidungen ist rechtlich gesichert.“ (Stellungnahme Prof. Dr. Uta Hildebrandt)
3. In aller Regel lieben Eltern ihre Kinder und sorgen durch ihre Elternrechte und -pflichten am besten für das Wohl ihrer Kinder. Wo dies in Ausnahmen nicht der Fall ist, greift schon heute das staatliche Wächteramt (Art. 6 Abs. 3 GG). Wo Eltern im Einzelfall versagen – dann und nur dann -, ist der Staat berechtigt, in die elterliche Fürsorge einzugreifen.

Warum ist es falsch, die schon vorhandenen Kinderrechte noch zusätzlich ausdrücklich in die Verfassung zu schreiben?

Weil sie dem einzelnen Kind gar keine neuen einklagbaren Rechte gegenüber dem Staat bringen, sondern de facto das Erziehungsrecht der Eltern einschränken und zwar zugunsten des Staates. Die Kinderrechte, die jetzt in die hessische Verfassung aufgenommen werden sollen, beziehen sich auf das Kindeswohl. Der Begriff „Kindeswohl“ ist dehnbar und Auslegungssache. Die Auslegung, was dem Wohl der Kinder dient, läge aber allein beim Staat. Dieser könnte unter dem Vorwand des Kindeswohls allerlei Maßnahmen auch gegen den Willen von Eltern anordnen, zum Beispiel den Krippen- und Kindergartenbesuch für alle verpflichtend machen oder bestimmte medizinische Behandlungen vorschreiben etc. Dabei könnte der Staat sich dann auf den neuen Verfassungsartikel berufen. Damit würden de facto das Elternrecht aus Art. 6 Abs. 2 GG und aus Art. 55 HV ausgehebelt, da der Staat im Zweifel immer am längeren Hebel säße.

Fazit: Wir brauchen keine zusätzlichen „Kinderrechte“ in der Verfassung. Diese würden den Kindern nichts bringen, wären aber eine große Gefahr für das Elternrecht, das die Familie ja gerade vor unrechtmäßigem staatlichen Zugriff schützen soll.

Deshalb stimmen Sie am 28.10. bei der Volksabstimmung mit „Nein“ zu „Kinderrechten“ in die hessische Verfassung!

Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Freunden und Bekannten und verbreiten Sie unseren Artikel über die sozialen Netzwerke! Gemeinsam können wir eine Gefahr für Kinder, Eltern und Familien abwenden.

11 thoughts on “Volksabstimmung am 28.10.: NEIN zu „Kinderrechten“ in die hessische Verfassung!

  1. Das Land Hessen hat wiederholt versucht, die Sexualisierung der Kinder im Sinne der Genderideologie voran zu treiben. Das schafft bei vielen Wählern Misstrauen. Mit diesem Gesetz sollen die Erziehungsrechte der Eltern weiter eingeschränkt werden, das ist keine Frage. Man braucht nur eins und eins zu zählen, dann weiß man, wo der Hase lang läuft. Man muss dann nur das Kind zu irgendeiner Stellungnahme zu bewegen, damit der Staat letztlich das erreicht, was er will.

    Ich vergesse nicht, dass ich in Nicaragua mit 13 Jahren schon das Gewehr nur zu gerne in die Hände genommen hätte, wäre meiner Familie was passiert. Die Tragweite von politischen Zusammenhänge konnte ich in dem Alter nicht genügend einschätzen, und ich hätte auch nicht wissen können, gegen wen ich überhaupt zu kämpfen hätte. Wie ist das also mit dem Willen des Kindes? Wohin soll denn die ganze Indoktrinierung der Kinder im Sinne der sexuellen „Vielfalt“ führen? Kinder lassen sich gerne für bestimmte Zwecke bewegen, und die Verantwortung tragen die Erwachsenen.

    • Genau das ist es nämlich tatsächlich.
      Kinder lassen sich für bestimmte Zwecke bewegen (verführen) !
      Und das wissen diese LSBITQ-Lobbyisten.
      Denn mit Bestürzung musste ich kürzlich sehen, dass z.B. in Berliner Kitas so manche Kinder schon bereits schwul spielen !
      Nicht jedes Kind hat eine innere “natürliche Abneigung“ gegen, ich sach mal, sogenannte “unheilige Umgangsweisen“. Dies sind meist Kinder aus nicht christlich oder nicht islamisch orientierten Familien und/oder/bzw., ich sach mal, Erziehungsberechtigten. Also Atheisten.
      Und davon gibt es beispielsweise in Berlin ziemlich viele ! :-/

  2. @Frank Handstein: Und wenn das „Kindeswohl“ dann auch noch in der hessischen Verfassung verankert ist, dann wird es solche Fälle wie die von Ihnen genannten nicht mehr geben? Weil diesen Verbrechern dann endlich klar ist, dass solche Dinge verboten sind? Ich glaube, Sie haben die Argumentation nicht wirklich verstanden …

  3. Wie genau hätte so eine Änderung den Pornoring verhindert? Ihre Begründung ist völlig unbegründet und nur FUD.

  4. Pingback: Verfassungsänderung in Hessen? Warum „Kinderrechte“ gefährlich sind! | Demo für Alle

  5. Diese Begründung zu einem „NEIN“ zu Kinderrechten ist völlig unbegründet. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Verfassung die Kinderrechte nicht ausreichend schützt. Das sollte jedem spätestens klar geworden sein, als jüngst ein weltweiter Kinderpornoring mit hessischer Zentrale aufflog oder an dem Fall des Jungen, dessen Mutter und Stiefvater ihn vergewaltigten und für Vergewaltigungenvor laufender Kamera, an denen sie z.T. teilnahmen, „vermieteten“!
    Zudem bleiben – und das steht ausdrücklich im Gesetzestext – alle Rechte und Pflichten der Eltern unberührt! Das haben Sie selbst zitiert! Es wird also keine Beschneidung der Elternrechte geben. Ich werde am 28.10. Definitiv FÜR die Aufnahme von Kinderrechten in die hessische Landesverfassung stimmen und ich werbe dafür, dass möglichst alle Wahlberechtigten es mir gleichtun und mit JA stimmen!

    • Hallo,
      ich verstehe nicht, was im obigen Text nicht begründbar ist. Wie schon geschrieben, besteht kein Anlass für diese sog. Ergänzung, da die Rechte der Kinder bereits im Grundgesezt enthalten sind. Wenn Sie ein solches Beispiel des Elternversagens erwähnen, kann ich Ihnen hunderte des staatlichen Versagens sagen. Denken Sie an Schulen (wo Mobbing, Ausgrenzung etc. an der Tagesordnung sind) oder Kinderheimen oder sonstigen staatlichen Einrichtungen, wo Kinder bis zur Volljährigkeit noch mehr traumatisiert werden (Spreche aus meiner Arbeit). Unter dem Vorwand des Kindeswohl wird das Kind aus der Ursprungsfamilie herausgenommen und in eine Pflegefamilie untergebracht. Die Pflegefamilie hat versagt oder hat keine Lust mehr? Kein Probelm, es gibt das Kinderheim! Wissen Sie wie viele Kinder das wollen? Kein einziger!
      Haben Sie selbst KInder?
      Überdenken Sie Ihren Entschluss oder lieber machen SIe gar kein Kreuz!

    • Sehr geehrter Herr Handstein,
      die Vergangenheit zeigt uns, das Kinderrechte durch das Grundgesetz geschützt werden. Ihr Beispiel von dem Kinderpornoring ist unsachlich. Sachlich richtig wäre ihr Kommentar erst, wenn so eine Straftat nicht geahndet würde.
      Es steht die Frage was sich durch die Änderung der Verfassung praktisch für uns Bürger ändert. Dazu ein Beispiel, an dem sich die Geister gleich scheiden werden: Wenn wir als Eltern nach umfassender Recherche zu dem Schluß kommen,
      daß 35. Impfungen in 15 Dosen in den ersten 2 Lebensjahren unserer Kinder nicht nötig sein können, trotz Empfehlung des RKI, und uns für keine oder nur wenige Impfungen in diesem Zeitraum entscheiden, so wäre das zur Zeit unser legitimes Recht. Nach der angestrebten Verfassungsänderung könnten Behörden für sich vereinnahmen, besser wissen zu wollen, was für unsere Kinder gut ist und im Sinne des Kindeswohls mit entsprechenden Mitteln (z.B. Zwangsinobhutnahme) das Kind den empfohlenen Impfungen zuführen. Natürlich bleibt dann immer noch das Recht auf Klage, aber ganz ehrlich, was nutzt das praktisch dann noch.
      Wenn dieses Land von einer sehr hohen Ethik und Moral geprägt wäre, wäre die geänderte Passage im Verfassungstext tolerierbar, aber dem ist ja nun leider nicht so.
      Von Meinungsfreiheit und Demokratie entfernen wir uns gefühlt täglich, als Folge sollten wir Gesetzesänderungen welche diese Grundwerte beeinträchtigen könnten, sehr genau betrachten.
      Das die Grundrechte der Kinder sehr wohl und auch gut geschützt sind, hat obiger Autor recht gut dargelegt. Bleibt die Frage offen, wenn es den Kindern keinen Mehrwert bringt, wem dann?

      Mit freundlichen Grüßen
      Tino Krolop

    • Manche kapieren halt garnichts. Ich Stimme mit Nein.

    • Verankerte Kinderrechte würden z.B. zu einer Impfpflicht führen (können). Und das ist nur eins von vielen Beispielen.
      Die Impfpflicht verletzt die Rechte und Pflichten der Eltern nicht – oder täusche ich mich?

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